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Historisches
Museum, Staatsarchiv, Archäologischer Dienst und Burgerbibliothek
Bern präsentieren  |
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begann vor 650 Jahren
1353 schloss sich Bern dem Bündnis der drei Urkantone
Uri, Schwyz und Unterwalden an – ein Schritt von entscheidender
Bedeutung für das vielgestaltige Gesicht unseres Landes.
Als Epos angelegt und dramatisch inszeniert werden in einer
grossen Sonderausstellung Epochen der schweizerischen Kulturgeschichte
lebendig. Herausragende Kunstschätze und originale
Zeugnisse erzählen von den grossen religiösen,
politischen und kulturellen Umwälzungen zwischen Frühmittelalter
und der Zeit um 1800.
Erleben Sie auf 1'500 m2 bernische und schweizerische Kulturgeschichte
in Kriegs- und Friedenszeiten. Hochkarätige Exponate
- Gemälde, Urkunden, Kunsthandwerk und Alltagsgegenstände
- veranschaulichen den Werdegang der Eidgenossenschaft.
Ergänzt wird die für ein breites Publikum konzipierte
Schau durch moderne Computeranimationen und sorgfältig
nachgestellte Szenen in Lebensgrösse. |
...ein
Markstein der Schweizer Geschichte
Der «Ewige Bund», den Bern im Jahre 1353 mit
den Eidgenossen einging, war ein Bündnis unter vielen
in einer konfliktreichen Zeit. Sensationelle Kriegs-Erfolge
machten die verbündeten Eidgenossen zu gefürchteten
Gegnern, überbrückten innere Spannungen und festigten
die Identität als «Schweizer»: aus losen
Allianzen wuchs eine gemeinsame Geschichte.
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Staatsarchiv des Kantons Bern |

Burgerbibliothek Bern
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...dokumentiert die Kriegserfolge der Alten Eidgenossen
Wie kein anderer Ort hat Bern den Weg der Schweiz beeinflusst.
Durch Kauf oder Kriegszüge gewann Bern riesige Territorien
(Aargau 1415, Waadt 1536) und wurde im Spätmittelalter
zu einem der mächtigsten Stadtrepubliken nördlich
der Alpen. Berns Ausrichtung nach Westen und sein Bündnis
nach Osten legten den Grund für das Zusammengehen von
französischsprachiger Romandie und deutschsprachiger
Ostschweiz.
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...repräsentiert die bernische Aristokratie
Jahrhundertelang bescherten Erträge aus der blühenden
Landwirtschaft und eine kluge Staatsführung Bern einen
sagenhaften Reichtum. Fast wie Könige liessen sich
die Berner Schultheissen porträtieren. Die Macht war
seit dem 17. Jahrhundert auf wenige Familien konzentriert.
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Historisches Museum Bern
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Historisches Museum Bern
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...steht für die dramatischen letzten Tage des Ancien
Régime:
Als die napoleonischen Truppen 1798 in Bern einmarschierten,
nahmen sie die Bären aus dem Bärengraben mit.
Zurück blieb ein neugeborenes Bärlein, das ohne
Mutter kurz darauf starb. Das Bärlein ist wohl das
rührendste Zeugnis vom Untergang des Ancien Régime.
Das ausgestopfte Tier hält einen Schild mit der Aufschrift:
«Antiquum obiit 1798». Das Alte ist 1798 untergegangen.
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