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James Cook und die Entdeckung der Südsee
  VORSCHAU
James Cook und die Entdeckung der Südsee

7. Oktober 2010 – 13. Februar 2011

 

Drei Expeditionsreisen in die noch unbekannten Weiten des Pazifischen Ozeans machten den britischen Seefahrer und Entdecker James Cook (1728–1779) berühmt. Er entdeckte unter anderem Hawaii und kartographierte als Erster Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee. Seine Seefahrten gaben nicht nur der Navigation, Astronomie, Naturgeschichte und Kunst im Zeitalter der Aufklärung neue Impulse, sie bereicherten auch die Wissenschaft der Ethnologie. Auf der dritten Reise mit an Bord war auch ein Maler mit schweizerischen Wurzeln: John Webber, Sohn eines nach England ausgewanderten Berner Bildhauers mit Namen Wäber. Bern verdankt John Webber eine der hochkarätigsten Sammlungen ethnographischer Objekte, darunter der kostbare Federornat eines hawaiischen Häuptlings. Zum ersten Mal werden in dieser Ausstellung die Bestände des Historischen Museums mit bedeutenden Leihgaben aus der ganzen Welt vereint und so die wertvollsten, von den Cook-Expeditionen mitgebrachten Objekte aus pazifischen Kulturen, zusammengeführt.

 

Die Ausstellung erzählt mit rund 500 Exponaten von den Reisen des James Cook. Neben den ethnographischen Exponaten dokumentieren prachtvolle Gemälde und Zeichnungen der Expeditionsmaler Sydney Parkinson, William Hodges und John Webber die Ereignisse und fangen eindrücklich den euphorischen und zugleich wissbegierigen Blick der Entdecker auf die exotischen Szenerien der Südsee ein. Schiffsmodelle, originale Seekarten und Navigationsinstrumente lassen die Cook-Reisen auf faszinierende Weise lebendig werden.

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn (28. 8. 2009 – 10. 1. 2010) und dem Kunsthistorischen Museum – Museum für Völkerkunde, Wien (März bis Juli 2010)