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Das Fürstengrab von HochdorfEiner der Glanzpunkte der Ausstellung ist die Grabausstattung des Fürsten von Hochdorf, der auch schon als der «keltische Tutenchamun» bezeichnet worden ist: Ebenso ungestört von Grabräubern wie die Gruft des Pharaos kam die Grabkammer des Keltenfürsten im Jahr 1978 in der Nähe von Stuttgart bei archäologischen Ausgrabungen zum Vorschein. Fürstlich war die Ausstattung des Verstorbenen; aus Gold oder mit Gold belegt sind seine Rangabzeichen: Hals- und Armring, Dolch und Gürtel, Kleiderschliessen und Trinkschale. Sogar seine Schuhe sind mit Gold verbrämt. Die weit gespannten Beziehungen des Fürsten offenbaren sich in einem aus Griechenland importierten Bronzekessel, der mit 350 Liter Honigmet gefüllt war und zur Bewirtung einer stattlichen Klientel ausreichte.
Für die Ausstellung in Bern geht die fürstliche Grabausstattung von Hochdorf zum ersten Mal ins Ausland auf Reisen. Sogar der vierrädrige Wagen, auf dem der Tote zu seinem Grabhügel gefahren worden ist, ist in Bern zu sehen sein. Er ist vollkommen mit Eisen beschlagen und selber ein hervorragendes Beispiel für den hohen Stand der keltischen Handwerkskunst.
Rekonstruktion der bronzenen Prunkliege Die kostbare Liege aus Bronze, auf welcher der Fürst in seinem Grab liegt, kann in Bern nicht Original gezeigt werden. Von ihr entsteht im Park des Museums vor den Augen des Publikums in einer nachgebauten frühkeltischen Metallwerkstatt eine Rekonstruktion.
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