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Historische Sammlung

Die historische Sammlung umfasst rund 160'000 Objekte ab dem Frühen Mittelalter bis heute. Den Kern bilden drei grosse Komplexe, die in der Folge kriegerischer Ereignisse nach Bern kamen: die Burgunderbeute aus der Schlacht von Grandson (1476) sowie die beiden Kirchenschätze aus dem Kloster Königsfelden (Eroberung des Aargaus 1415) und der Kathedrale Lausanne (Eroberung der Waadt 1536). Hinzu kamen schon früh die Berner Zeughausbestände sowie Reste aus dem Berner Münsterschatz. Die Sammlung wird auf rund 3800 m² gelagert und ist ein Sachgüterarchiv zur Geschichte von Staat und Stadt Bern mit Zeugnissen bis in die Gegenwart. Ihre Einzigartigkeit verdankt die Sammlung auch dem oft aussergewöhnlich guten Zustand der einzelnen Stücke.

 

 

Die historische Sammlung beinhaltet Schätze, die durch ihre ästhetische Qualität sowie die künstlerischen, handwerklichen oder technischen Fähigkeiten ihrer Hersteller beeindrucken. Die Objekte sind auch als Dokumente der vielfältigen Erfahrungen und Emotionen ihrer ehemaligen Besitzer von grossem Wert. Besonders anspruchsvoll ist die Antizipation, welche unserer modernen Objekte für spätere Generationen von Interesse sein werden und daher zu sammeln sind.

 

«Ein zerbrechlicher Schatz», Artikel von Regula Luginbühl Wirz (Podium 4/2012)